LV KURHESSEN Landesjugendtreffen

40 Kinder und Jugendliche sowie Betreuer des LV Kurhessen trafen sich in der Jugendbildungsstätte „Thomas-Morus-Haus“ in Hilders in der Rhön (KV Fulda) zu einer dreitägigen Freizeit. Unter der Regie des Jugendleiters des LV Kurhessen, Reinhold Opfermann, standen neben verschiedenen Aktivitäten auch interessante kaninchenbezogene Themen auf dem Programm. Ausrichter des Treffens war der KV Fulda mit seinem Jugendleiter Hubert Stumpf.

Am Freitagnachmittag wurden gleich nach dem Beziehen der Betten Kennenlernspiele durchgeführt. Nach Einbruch der Dunkelheit gab es zur Freude der Kinder und Jugendlichen eine Nachtwanderung im angrenzenden Wald.

Am Samstagvormittag stand gleich nach dem Frühstück das Kaninchen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt und an verschiedenen Stationen wurde ein Workshop durchgeführt. Preisrichter Rüdiger Kühne aus dem LV Thüringen stellte an der ersten Station Kaninchen mehrerer Rassen und Farbenschläge vor und informierte über deren Besonderheiten. Daneben stellte er den Mädchen und Jungen Fragen rund um die Rassekaninchenzucht und gab wertvolle Tipps für die Zucht.

Die zweite Station befand sich oben auf der Hochebene mit herrlichem Rundblick zur Wasserkuppe, dem Kreuzberg sowie zum Meißner. Karl Stumpf, der Vater von Hubert, erklärte den Kindern und Jugendlichen das fachgerechte Dengeln und Schärfen der Sense sowie Mähen des Grases. Sowohl das Mähen mit der Sense als auch insbesondere das Dengeln der Sense war den meisten Teilnehmern völlig unbekannt. Mit viel Elan und sehr interessiert gingen aber alle ans Werk und wollten selbst einmal die Sende dengeln und schärfen und insbesondere damit das Gras schneiden.

Abgerundet wurde der Workshop durch verschiedene Bastel- und Handarbeiten aus Fellen, die von der Leiterin der Kreativ- und Handarbeitsgruppen im LV Kurhessen, Elke Krollpfeiffer, und Christa Hainer, Vorsitzende der Frauengruppe k 22 Kerzell, an der dritten Station organisiert und durchgeführt wurden. Hier entstanden unter fachmännischer Anleitung im Laufe des Vormittags zahlreiche kleine Igel aus Fellen und weiteren Materialien, die von den Mädchen und Jungen als Erinnerung mit nach Hause genommen werden konnten.

Bei der offiziellen Begrüßung sah LV-Jugendleiter Reinhold Opfermann die in diesem Jahr etwas geringe Teilnehmerzahl positiv nach dem Motto „klein aber fein“, denn bei einer derartig übersichtlichen Gruppe würden bei dem Workshop bei den Kindern und Jugendlichen viel mehr Informationen hängenbleiben als bei einer „Massenveranstaltung“, weil man sich dann um jeden einzeln Teilnehmer viel intensiver kümmern könne. Er bedankte sich bei Hubert Stumpf für die Organisation vor Ort sowie dessen Vater Karl Stumpf, Preisrichter Rüdiger Kühne sowie Elke Krollpfeiffer und Christa Hainer für deren tatkräftige Unterstützung bei dieser Veranstaltung. Wolfgang Elias wünschte seitens des LV-Vorstandes allen Beteiligten des Treffens viel Spaß bei den Spielen sowie spannende und erlebnisreiche Tage, verbunden mit der Hoffnung, dass auch bei diesem Jugendtreffen wieder neue Freundschaften geknüpft und alte gefestigt werden, damit für weitere Jahre jugendliche Züchterfreundschaften bestehen bleiben.

Am Samstagnachmittag ging es dann zunächst zur Quelle der Fulda unterhalb der Wasserkuppe und dann wanderte man hinauf zum mit 950 Metern höchsten Berg in Hessen. Dieser ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Rhön, die Geburtsstätte des Segelflugsports und weltbekannt als "Berg der Flieger". Hier wanderten die Kinder und Jugendlichen zum Kulturdenkmal „Radom“, einer Radarkuppel. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gipfel zur Luftraumüberwachung als militärische Radarstation errichtet und ist heute ein Aussichtsturm. Danach durfte von der Sommerrodelbahn Gebrauch gemacht werden, die auf einer Länge von 700 Metern Geschwindigkeiten bis 40 km/h zulässt.

Abends wurden Bratwürstchen gegrillt und die Mädchen und Jungen hatten sich in kleineren Gruppen rund um das Lagerfeuer sehr viel zu erzählen bzw. es wurden hier viele neue Freundschaften über die jeweiligen KV-Grenzen hinaus geschlossen. Daneben wurden noch verschiedene Spiele durchgeführt.

Am letzten Tag des Jugendtreffens wurden am Sonntagvormittag weitere Spiele angeboten, bevor dann nach dem gemeinsamen Mittagessen die Verabschiedung erfolgte. Jugendleiter Reinhold Opfermann überreichte allen Teilnehmern des Jugendtreffens Schlüsselanhänger als kleine Erinnerung an dieses wieder einmal gelungene und erlebnisreiche Wochenende.